Architekt und Stadtplaner in Ost und West.

 

Eine Ausstellung vom 27. Januar bis 30. Juli 2020 im Pavillon der Historischen Forschungsstelle des Leibniz-Instituts für Raumbezogene Sozialforschung (IRS) in Erkner würdigt den Architekten und Stadtplaner Egon Hartmann (1919-2009), der 1951 den Gestaltungswettbewerb für die Bebauung der Stalinallee gewann (aber nur B-Nord und -Süd realisieren konnte):

Stalinallee: Gestaltungsentwurf von Egon Hartmann
Stalinallee: Gestaltungsentwurf von Egon Hartmann (1. Preis).

Als »Schlüsselfigur des städtischen Wieder- und Neuaufbaus« erst in der DDR, dann in der BRD spiegelt sein Werk »in einzigartiger Weise wesentliche Entwicklungslinien des deutschen Städtebaus nach 1945 wider. Dabei schlossen sich für ihn modernistischer Neuaufbau und die Rückbesinnung auf lange gewachsene urbane Strukturen nicht aus.«

Egon Hartmann (1919-2009) – Architekt und Stadtplaner in Ost und West
Ausstellung: »Egon Hartmann (1919-2009) – Architekt und Stadtplaner in Ost und West«.

Die Ausstellung zeigt auf 24 Bannern und anhand originaler Zeichnungen, Dokumente usw. auf Grundlage seines umfangreichen Nachlasses im IRS das vielfältige Schaffen des Architekten und Künstlers in beiden deutschen Staaten; Besichtigungen sind nach Absprache via email möglich.

mm

Über Achim Bahr

Achim Bahr ist Gründungsmitglied und Vorstandsvorsitzender des gemeinnützigen Vereins STALINBAUTEN e.V.