Allee unserer Träume.

 

Am Mittwoch, den 10. April 2019 findet in der Stadtbibliothek »Pablo Neruda«, Friedrichshain-Kreuzberg, um 19:30 Uhr die Berlin-Premiere des Romans »Allee unserer Träume« (ISBN 3548291422) von Ulrike Gerold und Wolfram Hänel statt. Thematisiert wird darin die Entstehungsgeschichte der Stalinallee.

In der Verlagsankündigung heißt es u. a.:

Berlin in den Nachkriegsjahren: Die Stadt liegt in Trümmern, doch die Lebenslust der Menschen erwacht. Die junge Architektin Ilse hat eine Vision. Sie will die Stadt wieder aufbauen und Wohnungen auch für die einfachen Arbeiter schaffen. Der Wettbewerb für den Bau der Arbeiterpaläste in der Karl-Marx-Allee in Ostberlin ist ihre große Chance. Als einzige Frau will sie sich gegen ihre männlichen Kollegen durchsetzen. Und ihre Pläne werden tatsächlich ausgewählt. Aber ihr Ehemann erpresst Ilse und gibt die Entwürfe als seine eigenen aus. Ilse soll den Architekten nur zuarbeiten. Enttäuscht fasst sie einen Entschluss: Sie wird diese Ungerechtigkeit nicht hinnehmen, sondern um ein freies Leben und den richtigen Mann an ihrer Seite kämpfen.

Die beiden Schriftsteller lesen aus ihrem neuen Roman, der auf einer wahren Begebenheit beruht, der Gitarrist und Rocksänger Arndt Schulz spielt die passende Musik dazu – von Brecht und Bowie bis zu »Ton Steine Scherben« und »City«. – Eintritt frei.

Allee unserer Träume
Ulrike Gerold, Wolfram Hänel: »Allee unserer Träume«

Klappentext:

 

Nach einer wahren Begebenheit: »Eine junge Frau kommt in die große Stadt und geht unbeirrt ihren Weg. Ein bewegender Roman über Liebe, Glück und die Erfüllung eines großen Traums.«

Die junge Architektin Ilse findet sich in den Wirren der Nachkriegszeit in Ostberlin wieder, wo ihre Entwürfe für den Bau der Karl-Marx-Allee unerwartet Realität werden. Aber freuen kann sie sich nicht darüber, denn die Bauten sollen von den »großen« Architekten beaufsichtigt und ausgeführt werden. Ilse wird von Walter Ulbricht beauftragt, den Männern zuzuarbeiten. Während diese Architekten aber vor allem auf ein pompöses Erscheinungsbild aus sind, gelingt es Ilse, ihre ursprüngliche Idee einer modernen Ausstattung der Wohnungen in die Planungen zu integrieren und auch ein soziales Umfeld mit Kindergärten, Schulen, Läden, Restaurants zu schaffen. Das alles passiert allerdings unter dem Namen ihres Mannes, er wird zum gefeierten Architekten. Aber nicht nur diese Ungerechtigkeit treibt einen tiefen Keil in die Beziehung der beiden, die immer mehr auf eine Katastrophe zusteuert …

mm

Über Achim Bahr

Achim Bahr ist Gründungsmitglied und Vorstandsvorsitzender des Vereins STALINBAUTEN e.V.