Stunde null.
Am Freitag, den 5. Juni 2026, wird um 19:00 Uhr die Ausstellung »Berlin plant. Stunde null« im Neuen Berliner Kunstverein eröffnet; sie wird bis August 2026 zu sehen sein.
Kurator Hansjörg Schneider hat das utopische Prinzip der Moderne im Kollektivplan bereits in seinem Vortrag: Ein Plan wie keiner zuvor anlässlich unseres Kolloquiums Zerrissene Moderne im vergangenen Oktober thematisiert; Ko-Kuratoren sind unser Vorstandsmitglied Simone Hain und Thomas Flierl.
In der Ankündigung heißt es:
Das Ausstellungsprojekt […] rekonstruiert und kontextualisiert die historische Ausstellung ›Berlin plant – Erster Bericht‹, die 1946 im provisorisch hergerichteten Weißen Saal des Berliner Schlosses den sogenannten Kollektivplan zum Wiederaufbau […] einer breiten Öffentlichkeit vorstellte.
Strukturplan von Peter Friedrich in unserer Ausstellung Ost West Ost. Entwürfe für die Stadt von morgen.
Ergänzend hierzu wird am Samstag, den 20. Juni 2026 ab 13:00 Uhr ein Symposium gleichen Titels im Kulturquartier silent green veranstaltet:
Unter Einbeziehung des derzeitigen Forschungsstandes beleuchten die Vorträge die Referenzmodelle der Planung, verborgene biografische Netzwerke […] sowie die wechselhafte Rezeptionsgeschichte in Ost und West – zwischen Ablehnung, Verdrängung und Fortwirken. Eingehend thematisiert werden die wegweisenden stadt- und architekturbezogenen, ökologischen, stadtlandschaftlichen und partizipativen Impulse des Kollektivplans.
Der Eintritt zum Symposion ist frei, Anmeldung nicht erforderlich.

