Petition.

 

Eine Initiative betroffener Anwohner_innen will auf die prekäre Situation an der Rückseite von G-Nord aufmerksam machen: Der untere Abschnitt der Liebigstraße zwischen Frankfurter Tor und Proskauer Straße ist seit langem extrem vermüllt, unhygienisch und unansehnlich, die Gehwege sind teilweise nicht begehbar.

Spielen zwischen Mülltonnen ...
Spielen zwischen Mülltonnen … ?

Der Straßenzug hat sich in den letzten Jahren als Folge intensiver »Nachverdichtung« durch die Errichtung mehrerer Neubauten sehr stark verändert, aber infrastrukturelle Maßnahmen, die die beschriebenen Probleme angehen und der Situation gerecht würden, seien bislang nicht erfolgt. Hier besteht dringend Handlungsbedarf – mit ihrer Petition zur Verbesserung des Wohnumfelds in der unteren Liebigstraße / Frankfurter Allee will die Initiative nun ein Umdenken herbeiführen und bittet um Unterstützung:

Flyer mit Petitionsaufruf
Flyer zum Aufruf zur Petition.

Nachtrag

Eine Anfrage der Fraktion Die Linke in der Bezirksverordnetenversammlung Friedrichshain-Kreuzberg mit Datum vom 27. Februar 2019 an Baustadtrat Florian Schmidt wurde von diesem folgendermaßen beantwortet (DS/1175/V):

1. Gibt es bereits ein Gesamtkonzept bzw. konkrete konzeptionelle Vorstellungen bezüglich der Umwandlung der Liebigstraße zur Spielstraße?

Nein. Grundsätzlich soll die Liebigstraße komplett umgebaut werden. Der Umbau der Liebigstraße wurde im Oktober 2018 als Investitionsmaßnahme für das Haushaltsjahr 2019 bis 2023 angemeldet. Eine bestätigte Investitionsplanung wird Mitte des Jahres 2019 erwartet. Die Anfrage der Einrichtung einer Spielstraße kann derzeitig nicht bestätigt werden. Hierzu ist zu prüfen, ob ein uneingeschränktes Fahrverbot jeglichen Fahrverkehrs der ganzen Straße hinsichtlich der Grundstückszufahrten möglich ist. Ggf. wäre die Anordnung eines verkehrsberuhigten Bereichs sinnvoller.

2. Wenn ja, welche?

3. Wie sollen die Anwohner*innen beider Seiten (Frankfurter Allee G-Nord und Liebigtraße) beziehungsweise ortsansässige Initiativen und Vereine, wie bspw. der gemeinnützige Verein Stalinbauten e.V., in Planung und Konzept eingebunden werden?

Bisher haben in diese Richtung keine Überlegungen stattgefunden.

Nachfragen:

1. Ist auch die Müllstandflächen-Problematik an der rückwärtigen Frankfurter Allee (G-Nord) berücksichtigt?
Genauere Untersuchungen fanden bisher nicht statt.

2. Wie ist der Zeitplan für die Umsetzung des Konzepts?
Die Planung des Umbaus der Straße soll unmittelbar nach der bestätigten Investitionsplanung beginnen. Geschätzt wird, dass Planung und Umsetzung etwa 2 Jahre dauern wird. Es ist mit einem hohen Abstimmungsbedarf zu rechnen, vor allem, da sich der südliche Gehweg im Eigentum der Wohnungsbauverwaltung des anliegenden Gebäudes befindet.

Freundliche Grüße
Florian Schmidt

mm

Über Achim Bahr

Achim Bahr ist Gründungsmitglied und Vorstandsvorsitzender des gemeinnützigen Vereins STALINBAUTEN e.V.