»Mein Stalinbau«.

Über mehrere Jahre befragten die beiden Autoren Dr. Michaela Nowotnick (Texte) und Thorsten Klapsch (Fotos) Anwohner von Frankfurter und Karl-Marx-Allee; unter den Befragten waren allein fünf Mitglieder des gemeinnützigen Vereins STALINBAUTEN e.V.

Das Ergebnis der Interviews liegt nun als Buch vor; in der Verlagsankündigung heißt es:

Die Stalinallee war das erste Wohnbaugroßprojekt im sozialistischen Ost-Berlin. Die »Arbeiterpaläste«, die entlang des über zwei Kilometer langen Prachtboulevards entstanden, boten modernsten Wohnkomfort. Auch heute sind die Bauten an der Karl-Marx- und Frankfurter Allee begehrter Wohnraum – und zugleich ein umkämpftes Feld, auf dem Interessen von Mietern und Investoren aufeinandertreffen. Thorsten Klapsch und Michaela Nowotnick haben mit Kamera und Notizbuch die Architektur der Straße sowie die Geschichten und den Alltag ihrer Bewohner dokumentiert. Im Gespräch mit Alteingesessenen und Zugezogenen wird deutlich, wie sehr die deutsch-deutsche Vergangenheit bis in die unmittelbare Gegenwart wirkt.

Thorsten Klapsch, Michaela Nowotnick: »Mein Stalinbau« (Cover).

Die Publikation erscheint im Juli 2021 zwar mit einiger zeitlicher Verzögerung, aber genau zum richtigen Zeitpunkt bzgl. der erneuten Vorbereitungen für die Aufnahme in die nationale Tentativliste für das UNESCO-Weltkulturerbe.

In der Stuttgarter Galerie Bildkultur war bereits 2018 eine Vorschau des Buchprojekts als Ausstellung gleichen Titels mit ausgewählten Fotografien zu sehen, zur Einführung sprach Dr. Michaela Nowotnick; Einblicke in Konzept und Ästhetik des Projekts gab es auch schon 2017 für die zahlreichen Besucher unseres 2. Allee-Festes.

208 Seiten, 17 x 24 cm, Paperback, 145 farbige Abbildungen, € 20.–
ISBN 978-3-8148-0248-0

be.bra verlag

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About Achim Bahr

Der Künstler, Hochschullehrer, Historiker, Kurator und Autor Achim Bahr ist Gründungsmitglied und Vorstandsvorsitzender des gemeinnützigen Vereins STALINBAUTEN e.V.