Festumzug mit Exkrementen.
Urinpfützen an und in allen Hauseingängen; © 8. Juni 2025 STALINBAUTEN e.V.
Von Kollateralschäden ist in der »Abschlusspressemitteilung KdK 2025« (–> pdf) natürlich keine Rede, zumal die Bilanz der Ordnungsmaßnahmen absolut moderat ausfiel und insgesamt nur 38 Verwarnungsgelder wegen »Wildpinkelns« erhoben wurden: demnach kann es doch gar nicht so schlimm gewesen sein.
Dem Pressetext ist allerdings auch zu entnehmen, dass »[k]napp 1.1 Millionen Menschen« urinierend, defäkierend und vomierend »Zeichen für eine offene, friedliche, nachhaltige und freie Gesellschaft« gesetzt hätten – also sehr viel mehr als die erwarteten 750.000 Besucher, für die das sanitäre Angebot – »108 Standard-Toilettenkabinen, 29 barrierefreie […] und 8 VIP-Toiletten« – ja schon nicht annähernd ausreichte, wie die Schirmherrin auf Nachfrage einräumte (Drucksache: DS/1683/VI).
Finanzierungslücke
Wie aus einem Bericht der B. Z. hervorgeht, fehlt dem »KdK« derzeit 1/4 Million Euro – bei einem Gesamtbudget von 2,5 Millionen Euro aus Haushaltsmitteln des Senats. Möglicherweise steht der Veranstaltung nun ein ähnliches Ende bevor wie einst dem gleichermaßen fäkalienbelasteten »Bierfestival«.

